Bettina Wilhelm

Die Story von Brandy-Al und ihrem Shanghai Baby

Ein Memoir über das Verstehen einer Mutter und das späte Annehmen ihrer Geschichte ...

In Die Story von Brandy Al und ihrem Shanghai Baby erzählt die Regisseurin und Drehbuchautorin Bettina Wilhelm die außergewöhnliche Lebensgeschichte ihrer Mutter Aldona – und zugleich ihre eigene. Aldona wird 1915 in Berlin geboren, wächst in Armut und politischer Unruhe auf und tanzt sich als junge Frau durch die fiebrige Freiheit der späten Zwanziger. Mit nur neunzehn Jahren heiratet sie einen wohlhabenden Chinesen und folgt ihm nach Shanghai, in eine der schillerndsten Metropolen der Welt. Dort lebt sie ein Leben in mondänem Luxus. Shanghai wird zur großen Liebe ihres Lebens – ein Ort rauschhafter Intensität, der sie nie wieder loslässt. Doch auf Glanz folgt der Absturz. Nach der Trennung von Dsubing und Rückkehr nach Deutschland zerbricht Aldona an der Enge der westdeutschen Nachkriegsjahre, an verlorenen Träumen und an der Sehnsucht nach einem Leben, das[...]

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Sigrid Obermair

Dezemberlicht

Weihnachtsgeschichten über Erinnerung, Hoffnung und Heimkehr

Eine berührende Reise durch Kindheitserinnerungen, Hoffnung, Sehnsucht und die leisen Wunder von Weihnachten – ein Buch, das weit über die Festtage hinaus Licht schenkt ...

Wenn die Tage kürzer werden und das Licht schwindet, beginnt das Dezemberlicht zu leuchten.
Die Geschichten in diesem Buch erzählen von diesem Licht.
Sie führen uns zu den Weihnachten der Kindheit, zur Geborgenheit, die eine Mutter schenkt, und zu Menschen, deren Begegnungen ein Leben verändern.
Sie erzählen von Weihnachten fern der Heimat und von der Sehnsucht nach Zuhause, von Abschied und Wiederkehr, vom Ringen um Hoffnung und Zuversicht – und davon, dass manches, was unwiederbringlich verloren schien, dennoch bestehen bleibt.
Es sind Geschichten über Weihnachten.
Und zugleich über das Leben.
Über das, was leitet.
Wie ein Licht.
Nicht nur an[...]

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Rosa von Praunheim

Eine Wolke kennt den Weg ins Nirgendwo

Gedichte. Herausgegeben von Torsten Feuerstein mit einem Vorwort von Chris Kraus und Beiträgen von Manos Tsangaris, Julia von Heinz, Axel Ranisch und Lukas Röder

Rosas Poetik, ein Zweifel an der Realität ...

Rosa von Praunheim ist – „Viele. Filmemacher und Dichter, Dichter und Filmemacher, Dokumentarist, Chronist, Porträtist, Schriftsteller, Erzähler, Verfasser von Theaterstücken“ - so beginnt Michael Lentz in seiner Laudatio zur Leipziger Poetikvorlesung im Jahre 2021. Und er erzählt weiter: „Rosa schreibt … seit mindestens vier Jahren jeden Morgen ein Gedicht.“ Rosa selbst hat eine wilde Tiefenerfahrung von Dichtung. Bewunderte Schriftsteller wie Jean Cocteau, Tennesse Williams und Federico Garcia Lorca. Interviewte seinen Helden William Seward Burroughs für seinen Film „Underground and Emigrants“ und hatte eine Affäre mit Jean Genet: „Dieser alt und kahl, Rosa jung und geil.“ Diese Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die sprachlichen Ausdrucksverrücktheiten eines Rosa von Praunheim. Traf man Rosa von Praunheim zuhause, lagen auf einem Tisch stets die[...]

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Detlef Schmidt

Waldessang

Roman

„Waldessang“ verbindet die dunklen Abgründe der Schwarzen Romantik mit dem philosophischen Tierroman und einem posthumanistischen Blick auf Mensch, Tier und Natur ...

Für den Schriftsteller Xavier soll das alte Haus ein Neuanfang sein. Sein junger Kater Dante spürt jedoch bald, dass hinter den Mauern etwas lauert. Während Xavier dem Bann des Hauses verfällt, erwacht in Dante ein Bewusstsein, das seine vertraute Welt ins Wanken bringt. Vergänglichkeit, Eifersucht, Verrat und Mord dringen in sein Denken ein. Immer tiefer verstrickt er sich in die dunklen Machenschaften der Menschen und der magischen Wesen im nahen Wald. Bald weiß er kaum noch, welchen Stimmen er trauen kann – und wer er selbst geworden ist. Als Xavier die gefangene Macht des Hauses entfesselt, bleibt Dante nur eines: mit der uralten Hollerfrau um das Leben seines Menschen zu[...]

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Reinhard Kuhnert

Woher Wozu Wohin

Memoiren eines Doppel-Berliners

Berliner und Grenzgänger, Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur, Ausgereister und Rückkehrer. Ein persönliches Buch über Ost und West, Liebe und Verlust, Anpassung und Widerspruch – und über die vielen Leben, die in ein einziges passen ...

Reinhard Kuhnert wird 1945 in Berlin geboren – in eine Stadt, die bald zwei Währungen, zwei politische Systeme und zwei Wahrheiten kennt, aber noch keine undurchlässige Grenze. Er wächst im Osten auf und geht im Westen zur Schule, bis der Mauerbau 1961 seinem bisherigen Leben über Nacht ein Ende setzt. Kuhnert wird Schauspieler, studiert Literatur und macht sich als Dramatiker einen Namen. Seine Lust am Widerspruch und sein Gespür für das Groteske bringen ihn jedoch zunehmend in Konflikt mit den Kulturwächtern der DDR. Inszenierungen und Aufführungen seiner Stücke werden zunehmend be- und verhindert. Schließlich bleibt die Ausreise. Auch im Westen ist er nicht einfach angekommen: Wer gelernt hat, Autoritäten zu misstrauen, hört damit an der Grenze nicht plötzlich auf. Und da ist die Liebe. Eine Beziehung zu einer jungen Frau aus Westdeutschland zerbricht zunächst an der[...]

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